Person verschafft sich anhand eines verständlichen Ratgebers Klarheit über das eigene Notfallkonzept

WISSEN

Verstehen, was im Ernstfall zählt.

Medizinische Fakten, rechtliche Grundlagen und klare Hintergründe für Verantwortliche — als Kapitel, die aufeinander aufbauen.

RATGEBER

Wonach suchen Sie?

DAS KRITISCHE ZEITFENSTER

Die ersten Minuten gehören den Anwesenden.

Ein Notfall beginnt nicht mit dem Eintreffen des Rettungsdienstes, sondern mit dem Ereignis vor Ort. Professionelle Rettung bleibt unverzichtbar — bis sie eintrifft, müssen Anwesende erkennen, alarmieren und handeln können.

Zeitstrahl: Ereignis erkennen, 144 und Reanimation, AED einsetzen liegen eng beieinander — der Rettungsdienst trifft erst deutlich später ein
0 Min.ErkennenBewusstsein und Atmung prüfen, Situation erfassen
Sofort144 alarmierenHilfe organisieren, Anweisungen der Notrufzentrale folgen
< 3 Min.BLS beginnenHerzdruckmassage starten, keine wertvolle Zeit verlieren
3–5 Min.AED einsetzenGerät einschalten und den gesprochenen Anweisungen folgen
10–12 Min.Rettungsdienst trifft einÜbergabe an die professionelle Versorgung
≈ 8'000Todesfälle pro Jahr

im Zusammenhang mit ausserklinischem Kreislaufstillstand in der Schweiz

Quelle: Ebert et al., Frontiers in Medicine, 2025
8–10 %berichtete Überlebensrate

bei Erwachsenen nach ausserklinischem Kreislaufstillstand

Quelle: Ebert et al., Frontiers in Medicine, 2025
≤ 3 Min.für sehr frühe Defibrillation

Höchste Überlebensraten bei Defibrillation innert drei Minuten, gezeigt in einer Studie mit geschultem nichtmedizinischem Personal

Quelle: Valenzuela et al., New England Journal of Medicine, 2000

Die Zahlen beziehen sich auf den Kreislaufstillstand. Notfallvorsorge im Betrieb umfasst zusätzlich weitere plausible medizinische und unfallbedingte Ereignisse.

DAS SYSTEM VERTIEFT

Vier Kapitel. Ein Ablauf, der zusammenhängt.

„Prüfen“ beantwortet der Safety Check. Was danach kommt, lesen Sie hier — Kapitel für Kapitel, in der Reihenfolge, in der ein Notfallkonzept tatsächlich entsteht.

WISSEN FÜR VERANTWORTLICHE

Kompakt erklärt. Direkt anwendbar.

Die folgenden Beiträge ordnen medizinische, organisatorische und rechtliche Fragen weiter vertiefend ein. Für eine konkrete Beurteilung zählt immer die Situation Ihres Betriebs.

Häufige Fragen finden Sie gesammelt auf der eigenen FAQ-Seite.

BETRIEBLICHE VERANTWORTUNG

Artikel 36 verlangt eine Lösung, die zum Betrieb passt.

Gefahren, Grösse und örtliche Lage bestimmen, welche Mittel verfügbar und gut erreichbar sein müssen. In der Praxis gehören dazu auch klare Zuständigkeiten, erreichbare Ersthelfende und regelmässige Kontrollen.

NÜTZLICHE DOWNLOADS

Zum Ausdrucken und Weitergeben.

Die Dokumente sind in Vorbereitung — bis dahin führt der Download direkt zur Kontaktaufnahme.

ORGANISATION

Erste Hilfe im Betrieb: Was wirklich zusammenspielen muss.

Menschen, Abläufe, Material und Rettungswege müssen gemeinsam geplant werden. Eine kompakte Orientierung für Verantwortliche.

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VERANTWORTUNG

Artikel 36 ArGV 3: Erste Hilfe passend zum Betrieb organisieren.

Die betriebliche Erste Hilfe richtet sich nicht nach einer einzigen Pauschallösung, sondern nach Gefahren, Grösse und örtlicher Lage des Betriebs.

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AED-WISSEN

AED im Betrieb: Gerät, Standort und Training gemeinsam denken.

Nicht allein der Kauf entscheidet, sondern ob der AED auffindbar, zugänglich, einsatzbereit und in die Notfallorganisation eingebunden ist.

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CHECKLISTE

Kurzcheck: Ist Ihre Notfallorganisation noch aktuell?

Zehn Fragen für die regelmässige interne Überprüfung von Rollen, Ausbildung, Material und Abläufen.

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